Kokosblütenzucker – Die Zuckeralternative schlechthin

Zucker ist ungesund. Zucker bringt Heißhunger. Zucker macht dick. Auf der Suche nach einem Buhmann in der Ernährung, zeigen alle mit dem Finger auf Zucker. Doch was wäre, wenn es einen Zucker gäbe, der mit wesentlich positiveren Eigenschaften daher kommt und trotzdem aus einem 100% natürlichen Rohstoff besteht? Wenn du neugierig geworden bist, lies unbedingt weiter!

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Zucker ist ungesund. Zucker bringt Heißhunger. Zucker macht dick. Auf der Suche nach einem Buhmann in der Ernährung, zeigen alle mit dem Finger auf Zucker. Doch was wäre, wenn es einen Zucker gäbe, der mit wesentlich positiveren Eigenschaften daher kommt und trotzdem aus einem 100% natürlichen Rohstoff besteht? Wenn du neugierig geworden bist, lies unbedingt weiter!

Herstellung, Herkunft & Merkmale

Vor ein paar Jahren kannte es fast noch keiner, doch heute liegt er absolut im Trend: Kokosblütenzucker. Bestimmt hast du auch schon einmal davon gehört, aber wie genau soll man sich ihn jetzt vorstellen? Hat der Zucker etwas mit der Kokosnuss zu tun? Schmeckt er vielleicht sogar nach Kokos? Wieso sind plötzlich alle so verrückt danach und wieso ist er eigentlich so viel teurer als normaler Zucker?

Fangen wir ganz vorne bei der Herstellung an. Kokosblütenzucker wird aus dem Saft der Blütenstände der Kokospalme gewonnen. Der Pflanzensaft wird eingekocht und anschließend kristallisiert. Dies geschieht hauptsächlich in Südostasien, aber auch in Indien, Sri Lanka, Pakistan, Afrika, Südamerika und in der Karibik.

Der Zucker schmeckt übrigens kein bisschen nach Kokos, wie man es vielleicht meinen würde. Er schmeckt leicht malzig und hat einen feinen karamellartigen Geschmack.

Ernährungsphysiologie

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Was unterscheidet Kokosblütenzucker aber nun von normalem Haushaltszucker? Einer der großen Nachteile bei herkömmlichem Zucker ist der hohe glykämische Index. Je höher der glykämische Index, umso schneller steigt der Blutzuckerspiegel an (was zu einer starken Ausschüttung von Insulin führt) und umso schneller fällt er auch wieder ab. Es wird davon ausgegangen, dass dieser schnelle Abfall des Blutzuckerspiegels mit dem allseits bekannten Heißhunger in Verbindung steht.

Der Verzehr von Zucker würde also demnach nach kurzer Zeit zu einem erneuten Hungergefühl führen. Weißer, raffinierter Haushaltszucker (Saccharose) hat einen glykämischen Index von ca. 70. Die allgemeine Orientierung ist wie folgt definiert :

• Hoch : 70 oder größer

• Mittel : Werte zwischen 56 und 69

• Niedrig: 55 oder weniger

Unser Kokosblütenzucker hat hingegen laut einer philippinischen Studie des Philippine Food and Nutrition Research Institute einen glykämischen Index von 35! Kaum zu glauben, aber jetzt versteht man auch, warum die Zuckeralternative so beliebt ist. Zusätzlich hat Kokosblütenzucker mehr Mineralstoffe als herkömmlicher Zucker. So ist er reich an Eisen, Calcium, Kalium und Magnesium.

Nährstoffe pro 100 g :

  • Energie: 382 kcal
  • Protein: 1,2 g
  • Kohlenhydrate: 93 g
  • Fett: 0,6 g
  • Kalium: 930 mg
  • Kalzium: 420 mg

Verwendung & Verantwortung

Ja, Kokosblütenzucker ist um einiges teurer als herkömmlicher Zucker. Aber wieso ist das so? Anders als bei vielen anderen Zuckerarten, wird Kokosblütenzucker noch traditionell von Hand hergestellt. Es wird davon abgeraten, aufgrund des hohen Preises auf billigen Kokosblütenzucker zurückzugreifen, da dieser oft mit Palm- oder Rohrzucker gestreckt ist. Der besondere Blick auf das Bio-Siegel lohnt sich aber noch aus einem anderen Grund: Gerade weil Kokosblütenzucker noch von Hand gewonnen und hergestellt wird, sollte man darauf achten, dass die Arbeiter fair entlohnt werden. Generell gilt die Herstellung von Kokosblütenzucker aber als besonders nachhaltig im Gegensatz zu anderen Zuckersorten.

Verwenden kann man Kokosblütenzucker super zum Süßen von Tee, Kaffee oder auch kalten erfrischenden Getränken. Aufgrund der süßen Karamell-Note eignet er sich zum Backen optimal. Hier kann die Zuckeralternative im Verhältnis 1:1 zu herkömmlichen Zucker verwendet werden. Aber auch für den morgendlichen Frühstücksbrei oder als Topping für Desserts ist der Kokosblütenzucker ein einzigartiges Geschmackserlebnis.

Quellen

http://coconutpalmsugar.com/Glycemic_Index_Explained.html

Tags: Kokos
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  • Faelschlicherweise bezeichnen sie den Grundstoff fuer die Zuckerherstellung als Nektar, es ist aber der Saft der Kokospalme, der durch das Abschneiden des Bluetenstandes gewonnen wird.

    Das Produkt ist sehr gut, die Beschreibung (Nektar) taeuscht den Verbraucher.

  • Die nächste Sau

    Nun wird die nächste Sau durchs Biodorf getrieben. Zucker ist Zucker. Ob ich nun 100g Haushaltszucker oder 100g Superkokosblütenzucker nehme ist wurscht. Mineralstoffe habe ich eh genug, denn ich esse sowieso zu viel. Das Problem ist gar nicht der Heißhunger (Ich komme den ganzen Tag problemlos mit 10 Tassen Tee mit Zucker aus), sondern die Menge, die wir zu uns nehmen.
    Also: Einfach weniger Zucker futtern. Egal, woher der kommt. Und wenn man wenig Zucker zu sich nimmt, kann man auch stinknormalen Zucker nehmen.

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