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🗓 17.12.21 👤 Sophia Grabendorfer 👌 Einfach

Wie werden Trockenfrüchte getrocknet?

Gerade snackst Du entspannt an Deinen KoRo-Mangostreifen, aber irgendwie schmecken sie heute anders. Auf der Packung steht “gepufft” – hä? Wo ist da bitte der Unterschied? Gedörrt, gefriergetrocknet, gepufft, ist das nicht gehopst wie gesprungen?! Auf gar keinen Fall! Wir zeigen Dir, welche Trocknungsart das Beste aus Deiner Lieblingsfrucht herausholt. Ab in die Sonne – jetzt wird gebrutzelt!

Wie werden Trockenfrüchte getrocknet?

Dörrobst – der Klassiker

Apfelringe_Trocknung

Die Methode des Dörrens ist das Solarium unter den Trocknungsverfahren. Es ist heute nicht nur absoluter Standard, sondern auch noch die älteste Form der Frucht-Trocknung: Früher fielen Datteln, Trauben oder Feigen von den Bäumen und wurden von der Hitze der Sonne getrocknet. Heute überlassen wir das nicht mehr dem Zufall! 

Um Früchte zu dörren, trocknen wir sie in speziellen Backöfen oder Dörrgeräten bei geringer Wärmezufuhr. Je nach Größe des Obstes passiert das entweder im Ganzen oder in kleineren Stücken bzw. Streifen. Im Gegensatz zu uns braucht unser Obst keine Solarium-Schutzbrille. Aber Händchen-Halten ist verboten! Die Früchte dürfen sich beim Trocknen nicht berühren, weil sie sonst verkleben würden. Durch das Dörren verlieren die Früchte an Wasser, während der Zuckergehalt gleich bleibt. Dadurch schmecken sie nun deutlich intensiver. Getrocknet werden kann bei Temperaturen zwischen 0 und 70 °C. Aber Achtung: Bei hohen Dörr-Temperaturen verlieren Früchte auch an Geschmack, Aroma und Vitaminen. Wir setzen bei unseren Früchten deshalb auf schonende Trocknung. Wenn der Wassergehalt nur noch etwa 20 % beträgt, kann eingetütet werden! Fun Fact: Zehn Kilo Äpfel schrumpfen nach der Verarbeitung zu gerade einmal einem Kilo Apfelringe.

Warum Schwefel? Viele Trockenfrüchte enthalten heute Schwefel oder Konservierungsstoffe, um Dir als Kund:in eine kräftige Farbe zu garantieren und Fäulnis vorzubeugen. Da die Trocknung aber schon einen Großteil zum Konservierungsprozess beiträgt, hat Schwefel nur noch einen geringen Effekt darauf. Deshalb verzichten wir bei unseren Trockenfrüchten auf Zusatzstoffe. Und wenn Geschmack und Qualität stimmen, halten die leckeren Früchte sowieso nicht besonders lange. Teste es gerne selbst mit den Mangostreifen, Aprikosen und Drachenfrucht ganz viel juicy schwefelfreiem Dörrobst im KoRo-Sortiment!

Sonnentrocknung – ganz natürlich

Tomaten_Trocknung

Genau genommen ist die Sonnentrocknung eine Unterform des Dörrens. Wie der Name schon sagt, wird hier sonnengebadet! Und zwar im Freien, mit ganz viel Licht und auf einer luftdurchlässigen Unterlage. Nach dem Bräunen siehst dann nicht nur Du aus wie ein Snack, sondern auch unsere sonnengetrockneten Tomaten.

Gefriertrocknung – sieht aus wie frisch gepflückt!

Himbeere_Trocknung

Nach Solarium und Sonnenbad geht es jetzt ab in die Sauna – davor wird aber ein bisschen gefroren! Gefriergetrockneten Früchten siehst Du manchmal gar nicht an, dass sie – naja, gefriergetrocknet sind. Tatsächlich ändert sich hier die Form nur geringfügig. Das liegt am besonderen Verfahren, welches wir einsetzen. Wir bedienen uns einem Trick aus der Chemie: der Sublimation. Die besagt, dass gefrorenes Wasser sofort vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht, wenn es sich in einem Vakuum befindet. 

Bedeutet für uns: Um unser Obst durch die Gefriertrocknung zu konservieren, wird es bei niedrigen Temperaturen tiefgefroren. Dann wird ein Vakuum erzeugt, und das gefrorene Wasser wird direkt zu Wasserdampf. So können wir den Früchten beinahe das gesamte Wasser entziehen, ohne ihre Form zu verändern. Du kannst es Dir ganz grob vorstellen, als würdest Du durchgefroren in die warme Sauna hüpfen (nur ohne Vakuum eben). 

Je nach Lebensmittel kann die Gefriertrocknung bis zu 24 Stunden dauern – sie nimmt also sehr viel Zeit und Energie in Anspruch. Deswegen sind gefriergetrocknete Früchte auch teurer als gedörrte. Aber das Warten lohnt sich: Es ist nämlich die bei weitem schonendste Methode, da Farbe, Form, Geschmack und Nährwerte gegenüber der ungetrockneten Variante in hohem Maße erhalten bleiben. 

Wenn Du Dich von der Schönheit unserer gefriergetrockneten Früchtchen überzeugen willst, dann kannst Du direkt hier starten: Pfirsichscheiben, Feigen und Himbeeren warten nämlich noch auf fleißige Snacker:innen!

Gepuffte Früchte – ganz schön crunchy!

Gepufft_Trocknung

Hier haben wir uns ein bisschen von Deinen Lieblings-Snacks inspirieren lassen. Statt Popcorn und Flips puffen wir einfach leidenschaftlich gerne unser Obst! Und das geht ziemlich fix. Wie bei der Gefriertrocknung erhitzen wir auch hier unsere Früchte in einem Vakuum. Diesmal aber ohne sie vorher einzufrieren, dafür aber wesentlich schneller. Den Früchten wird innerhalb von 1 bis 3 Minuten ihr Wasser entzogen. Das verdampft durch die plötzliche Druckveränderung explosionsartig und “pufft”. Die Früchte quellen leicht auf und erstarren in diesem Zustand.

Wie Du es von Popcorn und Flips kennst, haben auch gepuffte Früchte eine super crunchy Konsistenz und schmecken ziemlich intensiv. Testen kannst Du das bestens an unseren Sorten gepuffte Kirsche, Physalis oder Johannisbeere.

Sind Trockenfrüchte gesund oder nicht?

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Die Beauty-Prozedur ist vorbei, Solarium, Sonnenbad, Sauna und Puffung sind durchlaufen und jetzt dürfen die Trockenfrüchte endlich in Deinen Joghurt oder Dein Müsli rieseln! Aber wie gesund sind Trockenfrüchte eigentlich? Und wie unterscheidet sich frisches und getrocknetes Obst in seinen Nährwerten? Wir haben den Ökotrophologen Jan mit unseren Fragen gelöchert, die Antwort bekommst Du in Cappuccino-Länge in unserem Podcast Heißer Brei.

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